Die Dokumente

Von 1904 bis 1908 erschienen Ostwalds Großstadt-Dokumente in monatlich veröffentlichten Serien. dropping knowledge wählte daraus sieben Bände, die überraschende Schnittmengen mit dem Berlin des 21. Jahrhunderts bilden. Hier stehen euch "unsere Interpretation der Großstadt-Dokumente" zum Download bereit.

   
Dunkle Winkel

Vieles spielt sich heute wie damals in der Berliner Halbwelt,
im Verborgenen ab. Die „Geheimnisse der Großstadtmaterie“,
unbeleuchtete Nebenstraßen, obskure Persönlichkeiten,
„Großstadtexistenzen“ und die Abgründe der Armut.

 
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Die Gurgel Berlins

Der unstillbare Durst schlug sich seit jeher in der Trinksprache
und Trinkgewohnheiten der Großstädter nieder. Auf der Straße,
in Bars und auf Festen – überall fließt Berauschendes und
Aufheiterndes durch die Gurgel Berlins. Die Folgen
der Trunksucht und der Alltag in Suchtanstalten sind Themen
dieses Bandes.

 
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Großstädtisches Wohnungselend

Da Wohnraum in Berlin vor hundert Jahren sehr teuer war,
konnte sich der Großteil der Bevölkerung nur kleine
Wohnungen leisten. Oft zwängten sich acht Personen in
einen einzigen Raum. Der Lärm, das Geschiebe
und Gedränge der Menschen hatte auch schwerwiegende
gesundheitliche Folgen.

 
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Gefährdete und verwahrloste Jugend

Die Wohnungsmisere war einer der vielen Gründe, die zu
Jugendkriminalität und Verwahrlosung der Jugendlichen
geführt haben. Es war keine Seltenheit, dass Jugendliche
missbraucht, misshandelt oder grob vernachlässigt wurden.
Erziehungsanstalten machten Kinder zu Häftlingen. 

 
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Lebensläufe Berliner Kontrollmädchen

Die Portraits der Prostituierten geben einen Einblick in ihr
Alltagsleben und ihre Sorgen;
sie zeigen Hintergründe und kriminelle Zusammenhänge
Protokollarisch und knapp werden Fragen nach Familie,
Berufsleben und Krankengeschichten nachgegangen.
Auch die Methoden der Sittenpolizei und Probleme der Aufklärung werden in diesem Band thematisiert.

 
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Die Berliner Bohème

Um 1900 war Berlin ein kulturelles Zentrum, Treffpunkt der Bohème und Welt der Lebenskünstler.
Berlins pulsierendes Nachtleben konnte sich schon längst mit
dem von Paris und London messen. Heimatlose Künstler und
talentierte Außenseiter bildeten das Grundgerüst einer neuen
Gegenkultur.

 
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Neu-Berlin
Seit der Reichsgründung 1871 hatte sich die Bevölkerung der
Kaiserstadt Berlin auf 2,5 Millionen Menschen verdreifacht. Ein neuer
Geist hielt Einzug in das großstädtische Berlin:
Von der Friedrichstraße bis zum Ku`damm beförderten die ersten Automobile, S- und U-Bahnen eilig
die „Berliner Moderne“. Auf den hell erleuchteten Geschäftsstraßen und Schauplätzen
technischer Innovation sprach man vom „Neu-Berlin“.
 
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